Fortbildung auch Schiene – quer durch Österreich

Warum geraten Europa und Österreich gegenüber Asien als Standort ins Hintertreffen? Wie sieht die Zukunft der Arzneimittelversorgung aus? Wie werden Arzneimittel in Österreich und Europa entwickelt und produziert? Im Rahmen unserer Fortbildungsangebote sind wir mit Journalist:innen und Fachleuten quer durch Österreich gefahren.

Arzneimittelengpässe innerhalb der EU erreichen Rekordhöhen, warnt der EU-Rechnungshof und fordert Antworten. In Tirol wurde am 20. Oktober eine der größten Anlagen in Europa für die Erstellung von Biopharmazeutika eröffnet: Teilnehmende des Seminars mit der Österreichischen Medienakademie und Novartis Österreich konnten sich vor Ort und unterwegs im Zug mit Expert:innen einen Überblick zur Debatte um die Versorgungssicherheit mit Arzneimittel und der Produktion innerhalb Österreichs und in Europa verschaffen und erleben, wie moderne Medikamente hergestellt werden. Darüber hinaus lernten sie Standpunkte der aktuellen Debatte in der EU zur Frage der Unabhängigkeit von Forschung und Produktion in Asien und den USA und aktuelle Beispiele für die Berichterstattung. 

Das Seminar bot komprimiert an einem Reisetag das Kennenlernen von Gesprächspartner:innen zu diesem Thema sowie die organisierte Fahrt und Besichtigung nach Tirol und zurück. Mit an Bord unseres Fortbildungszuges der Westbahn: Mag. Sylvia Hofinger, Geschäftsführerin Fachgruppe Chemische Industrie (FCIO) in der Wirtschaftskammer Österreich, Mag. Thomas Saghi, Leiter Abteilung Schlüsseltechnologien im Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus BMWET, Dr. Birgit Tauber, Bereichsleiterin Basisprogramme Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Steffen Lang, Ph.D., President Global Operations Novartis (COO), Catherine Emond, Novartis Country President Österreich, Roland Gander, Geschäftsführer Novartis Campus Kundl/Schaftenau, Global Head Large Molecules Novartis.

Fotocredit: Alexander Müller